Überschuldung (GmbH)

Nachfolgend der wörtliche Gesetzestext :

Insolvenzordnung (InsO)
§ 19 Überschuldung

(1) Bei einer juristischen Person ist auch die Überschuldung Eröffnungsgrund.(2)Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich. Forderungen auf Rückgewähr von Gesellschafterdarlehen oder aus Rechtshandlungen, die einem solchen Darlehen wirtschaftlich entsprechen, für die gemäß § 39 Abs. 2 zwischen Gläubiger und Schuldner der Nachrang im Insolvenzverfahren hinter den in § 39 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 bezeichneten Forderungen vereinbart worden ist, sind nicht bei den Verbindlichkeiten nach Satz 1 zu berücksichtigen.(3) Ist bei einer Gesellschaft ohne Rechtspersönlichkeit kein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person, so gelten die Absätze 1 und 2 entsprechend. Dies gilt nicht, wenn zu den persönlich haftenden Gesellschaftern eine andere Gesellschaft gehört, bei der ein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist.
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Nach gängiger Rechtssprechung liegt der Insolvenzgrund „Überschuldung“ vor, wenn die Gesellschaft nicht innerhalb von drei Wochen 90 % ihrer Verbindlichkeiten fristgemäß (also ohne Verzögerung) bezahlen kann.

Sollten Sie in einer solchen Situation sein oder dieser nahe kommen, stellt sich die Frage, wie geht es weiter.

Wenn es kurzfristig keine konkrete (!) Besserung gibt, müßten Sie sich vor den Folgen einer möglichen Insolvenz bestmöglich schützen.

Eine Alternative wäre, sich schnellstens von der Problem-GmbH zu trennen.
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